CarSharing liegt deutschlandweit im Trend!

Zu Beginn jeden Jahres erstellt der Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) eine Übersicht über den Stand des CarSharings in Deutschland. Gestern stellte der bcs seine Zahlen vor. Anfang 2019 sind 2,46 Millionen Kunden in Deutschland bei einem CarSharing-Angebot angemeldet, 350.000 mehr als im Vorjahr. Insgesamt befindet sich das CarSharing in Deutschland damit weiter auf einem eindeutigen Wachstumskurs.

Auch bei der lokalen Anbieterin stadtmobil wächst die Nutzergemeinschaft stetig an, mehr als 1.000 zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer ließen 2018 die Gesamtzahl auf weit über 8.000 in Hannover steigen. Die Fahrzeugflotte wurde um 50 auf 330 Autos aufgestockt. Tendenz eindeutig steigend. „Seitdem wir Mitte 2018 von der Stadt unsere Stellplätze im öffentlichen Straßenraum erhalten, nehmen viele Bürgerinnen und Bürger erst richtig wahr, dass wir ganz in ihrer Nähe Fahrzeuge anbieten und wir auch für sie eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellen. Etwa 20% unserer stationsgebundenen Flotte ist so für alle sichtbar. Damit unterstützt die Landeshauptstadt, dass immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner sich statt für ein eigenes für ein gemeinschaftlich genutztes Auto entscheiden“, erklärt Geschäftsführer Andreas Krämer. 330 CarSharing-Fahrzeuge bedeutet rechnerisch 6.270 private Pkw weniger in der Stadt. Denn laut Studie vom bcs ersetzt ein CarSharing-Fahrzeug 20 private Pkw.

Auch alternativen Antriebsarten steht stadtmobil weiterhin offen gegenüber. Elektromobilität soll wieder einen größeren Stellenwert einnehmen. So beteiligt sich stadtmobil an dem Projekt „Hannover stromert“, bis Ende 2019 soll sich ihre elektrisch betriebene Flotte auf 10 Fahrzeuge erweitern. Hybridfahrzeuge haben bereits seit 2006 ihren festen Platz in der vielfältigen Flotte.

Seit über 26 Jahren ist die stadtmobil Hannover GmbH CarSharing-Anbieterin in der Region (bis 2006 firmierte sie als teilAuto), und damit die Nr. 1 in Niedersachsen. Trotz des großen Erfolges fühlt sich die moderne Mobilitätsdienstleisterin weiterhin den ursprünglichen ökologischen und sozialen Idealen verpflichtet, die der Gründerverein Ökostadt e.V. 1992 formuliert hat. „Bei uns steht nicht der Profit im Mittelpunkt“ so Krämer, „wir sehen uns als innovativen Impulsgeber, der immer wieder neue Wege beschreitet, um umweltfreundliche Alternativen zum eigenen Auto zu schaffen, die für jeden erschwinglich sind. Unsere Preise sind stets fair und werden auch gesenkt, wenn es die Umsätze zulassen“. So geschehen zum 1. Juli 2018. „Je besser unser Angebot angenommen wird, desto niedriger werden die Kosten insgesamt pro Nutzung. Durch eine nahezu optimale Auslastung ist es uns gelungen, trotz allgemein steigender Kosten für Fahrzeuge und Werkstätten, die Nutzungskosten zum Teil drastisch zu senken. Wir sehen uns als große Gemeinschaft, die nicht nur Autos, Ideen und Ideale sondern auch den Profit teilt; auch in Zukunft,“ erklärt Krämer.