Ela Windels konnte als Gewinnerin eines enercity-Wettbewerbs zwei Monate einen Elektro-Smart von stadtmobil nutzen und das neue Konzept eines Ladesäulen-Sharings von enercity testen. Die erste Sharing-Ladesäule steht in Linden in der Ricklinger Straße, Ecke Allerweg.

Wir haben ein kleines Interview mit Ela nach Ende der Nutzungszeit gemacht:

 

stadtmobil: Sie sind vorher noch nicht mit einem Elektrofahrzeug unterwegs gewesen, was waren Ihre ersten Erfahrungen mit dem Fahrzeug?

Ela: Ich habe ausschließlich gute, neue und hilfreiche Erfahrungen gemacht. Allerdings musste ich meine Fahrten, besonders längere Strecken, immer gut planen. Zum Glück ist mein Alltag recht planbar. Ich musste auch mal Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen (Wartezeit, längere Wege), um die Ladezeit einzuplanen bzw. zu überbrücken. Einmal habe ich sogar meinen kompletten Vormittag nach dem Ladevorgang ausgerichtet. Da ich mich für eine flexible und nachhaltige Fahrweise entschieden habe, nehme ich das aber gerne in Kauf. Normalerweise steigt man ja einfach ins Auto ein und fährt los. Ich finde es gut, wenn man ganz bewusst sein Auto bewegt. Bewusstsein und Planbarkeit erfordert das E-Auto mit geringer Reichweite.


stadtmobil: Für das Aufladen gibt es unterschiedliche Optionen je nach Fahrzeug und Ladestation. Muss man „Technikfreak“ sein, um Reichweite und Ladezeiten abschätzen zu können, oder gewöhnt man sich an die neuen Abläufe und gewisse Schwankungen der Reichweite?

Ela: Am Anfang sind wir einmal in Stress gekommen, weil die Anzeige rasant schnell von 20 % auf 5 % Kapazität sank und wir schließlich mit 1% an der Ladesäule ankamen. Puuuh! Wie beim Benziner auch steckt ja meistens noch etwas mehr drin, als angezeigt wird, aber das wussten wir eben nicht. Einmal mussten wir das Auto auch an eine Steckdose anschließen, weil wir auf der Autobahn nach Wunstorf mit 120 km/h unterwegs waren, Radio an hatten und auch rasant und uneinschätzbar schnell Strom verloren, damit hatten wir nach den ersten Erfahrungen im Stadtverkehr nicht gerechnet. Grundsätzlich gilt aber: Ladezeit, Ladekapazität und Reichweite sind kein Hexenwerk. Das sind Erfahrungswerte, die man schnell raus hat.


stadtmobil: Man hört immer das Fahrgefühl soll sehr gut sein – können Sie das bestätigen?

Ela: Das Fahrzeug ist extrem leise und surrt so durch die Stadt. Wir haben uns einen Spaß daraus gemacht und beim Anlassen immer kichernd gesagt: „Horch. Ist er schon an?“ „Jaaaa! Er ist schon an.“
Besonders das Anfahren macht Laune, weil das Auto dank des Elektromotors viel besser anzieht, als ein Verbrennungsmotor.


stadtmobil: Wo kommt dieses Auto an seine Grenzen?

Ela: Bei langen Strecken wegen der geringen Reichweite. Ausflüge über die Region hinaus haben wir mit unserem Auto gemacht.


stadtmobil: Würden Sie weiterhin Elektroautos fahren, wenn Sie die Wahl hätten?

Ela: Ja. Wenn das System insgesamt etwas ausgereifter ist und die Reichweite (mind. 300 Kilometer) mit Preis und Automarke übereinstimmen, sofort. Alleine wegen der Nachhaltigkeit.

 

Neugierig auf unsere Elektroautos geworden?

Hier erfahrt ihr mehr zu unserem smart forfour ed und Renault Zoe.

Ihr fragt euch, ob ihr auch unterwegs euer elektrisches Stadtmobil laden könnt? – JA!

In allen elektrischen stadtmobil-Fahrzeugen befindet sich im Bordbuch eine Ladekarte für das Ladenetz von „plugsurfing“.

Über die Website www.plugsurfing.com oder die plugsurfing App findet ihr alle Informationen zu den Ladestationen und wie sie funktionieren. Informiert euch vor der Fahrt über die Lademöglichkeiten eures gebuchten Stadtmobils, denn nicht jedes Fahrzeug bietet alle Ladeoptionen.

Die Kosten für das Laden unterwegs erstatten wir euch natürlich, wenn ihr den Originalbeleg bei uns einreicht.

 

An folgenden Standorten könnt ihr aktuell ein elektrisches Stadtmobil buchen:

 

Richtig gelesen!
Wir senken für zwei Monate mittwochs die Zeitkosten für unsere Elektro-Fahrzeuge:

  • jeden Mittwoch
  • im Februar und März
  • nur 50 % der regulären Zeitkosten zahlen
  • die Fahrt mit dem Stadtmobil muss an einem Mittwoch zwischen 0:00 Uhr und 24:00 Uhr beginnen und enden. Die Vergünstigung wird nicht auf mehrtägige Buchungen angerechnet.

Unsere Elektroautos stehen an folgenden Stellplätzen:

Wer zuerst kommt, malt zuerst 😉 Bucht euch schnell euer Elektro-Fahrzeug an einem der 8 möglichen Mittwoche!

 

 

 

Es gibt zwei tolle Neuigkeiten zu unserer Station am Wennigser Bahnhof!

Erstens steht für etwa drei Monate zusätzlich eine Elektroauto an der Station – ein Renault Zoe. Mit einer Reichweite von gut 250 km kann er fast alle Fahrten meistern, außerdem ist er als Fahrzeug der Kompaktklasse (B) etwas günstiger als der Kangoo (Klasse C), der ebenfalls an der Station in Wennigsen steht. Nach der Fahrt muss das Ladekabel wieder an der Avacon-Ladesäule angesteckt und der Ladevorgang mit der EON-Karte gestartet werden. Hinweise finden sich an der Ladesäule und im Bordbuch. Die Ladekarte befindet sich am Cockpit. Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinde Wennigsen und Avacon dieses Projekt möglich gemacht haben und wünschen gute Fahrt!

Zweitens können Sie ab sofort den Kangoo in Wennigsen an der TAS-Tankstelle in der Degerser Straße bequem mit einer neuen Tankkarte tanken und – wenn gewünscht – waschen.
Alle Tankkarten finden Sie im Bordbuch des Fahrzeugs.

 

Wer bisher ein Elektrofahrzeug von stadtmobil gebucht hat, durfte die Kosten der nächst höheren Tarifklasse zahlen.
Damit ist ab heute Schluss – Wir reduzieren die Preise für unsere Elektroautos, um umweltfreundliche Antriebstechnik zu fördern!

Ab dem 01.11. zahlen unsere Teilnehmer*innen für Elektrofahrzeuge bei stadtmobil Hannover die gleichen Zeit- und Kilometerpreise wie bei den konventionellen Verbrennungskraftfahrzeugen. Was das genau bedeutet?
Das Smart forfour ed fährt ab sofort in der Tarifklasse „A: Elektro“ und der Renault Zoe in der Klasse „B: Elektro„.

An folgenden Stationen findet ihr unsere aktuellen elektrischen CarSharing-Fahrzeuge:

Drei neue Stadtmobile und eine Ladestation für die Südstadt.

Schön wohnen, Autos teilen, Kunst erleben! Das ist unser Motto für die heute eingeweihte stadtmobil-Station in der „Baumstraße 22„, einer zentralen Lage in der hannoverschen Südstadt. Gemeinsam mit der Immobiliengesellschaft ACRIBO haben wir zwei leistungsstarke Elektro-Stellplätze aufgebaut, an denen ab heute zwei elektrische Renault Zoes mit jeweils ca. 280 km ausleihbar sind. Zur Einweihung der neuen Ladesäule und der beiden Elektrostellplätze haben wir jeder Mietpartei ein keines Willkommensgeschenk – in Form einer Fahrtgutschrift und kostenloser Anmeldung bei stadtmobil- überreicht.

Einweihung der Ladesäule in der Baumstraße 22

Zur Einweihung waren die Vertreter des Bauprojektes und alle Mieter*innen des Neubaus eingeladen.

Das besondere an dem Neubauprojekt: Die Planung sah von Anfang an keine eigenen Parkplätze für die Mieter*innen der 18 energieeffizienten Mietwohnungen vor. Dafür gibt es genügend Fahrradabstellmöglichkeiten und drei CarSharing-Stellplätze. Davon werden zwei elektrisch betrieben und sind mit unseren neuen ArtCars bestückt, der dritte Stellplatz ist mit einem Kombi ausgestattet.

Die beiden elektrischen Fahrzeuge wurden von hannoverschen Künstlerinnen im Rahmen eines Kooperationsprojektes von stadtmobil mit dem Sprengel Museum Hannover gestaltet. Die ArtCars „Picknick mit Tier“ und „Ein erinnernder Körper“ werden zunächst an dem neuen Standort in der Baumstraße 22 angeboten. Das ArtCar „Seelendetail“ wird ab dem 28.10.2019 Linden in der Fröbelstraße 5 bereichern.

Die Einweihung nehmen wir zu Anlass, unsere Tarife zu ändern: bisher waren Elektrofahrzeuge der jeweils höheren Tarifklasse zugeordnet. Damit ist ab dem 01.11.19 Schluss. Elektrisch fahren ist dann genauso günstig wie mit den konventionellen Fahrzeugen derselben Klasse.

Eröffnung des Elektro CarSharing Stellplatzes in der Baumstraße, Südstadt

Ganz feierlich wurde das Band vom Bezirksbürgermeister Lothar Pollähne, stadtmobil Geschäftsführer Andreas Krämer und Thorsten Kröger von ACRIBO durchgeschnitten.

…Und wer in der Südstadt, direkt am Stellplatz, noch eine moderne Wohnung sucht, kann mit ACRIBO Kontakt aufnehmen. Es stehen noch 2- und 4-Zimmerwohnungen zur Vermietung.
Bei Fragen oder Interesse an einer Wohnung kann der Vermieter per Mail über baumstrasse22@acribo.com oder telefonisch unter 0511-59097470 kontaktiert werden.

Ab heute sind alle Teilnehmer*innen bei stadtmobil für die Nutzung unserer Elektroflotte freigeschaltet. 

Ihr habt von nun an Zugriff auf unsere smart forfour ed (A: Elektro), die mit einer Reichweite von 100 km als wendiges Auto optimal für kürzere Strecken in der Stadt und Region Hannover geeingnet sind.

Ein smart steht am Stellplatz „Vahrenwalder Str. 7 / Haus der Wirtschaftsförderung“ (Vahrenwald) und verfügt über eine Park- und Ladekarte für die dort vorhandenen Ladesäulen. Eine Beschreibung über das Fahren und Laden findet Ihr im Bordbuch des Fahrzeuges oder direkt hier im PDF zum downloaden.

Ebenfalls einen smart forfour ed findet Ihr am Stellplatz „Berckhusenstraße 16“ (Kleefeld), „Wiesen-/Geibelstraße“ (Südstadt) und am Stellplatz „SüdSüdWest“ (Misburg).

Für größere Fahrten könnt Ihr auf den Renault Zoe Life (B: Elektro) zugreifen. Dieser ist mit einer Reichweite von 300 km problemlos für weitere Strecken geeignet. Der Zoe steht an einer Ladebox am Stellplatz „Fröbelstraße 5“ (Linden-Nord). Auch bei diesem Fahrzeug könnt Ihr im Bordbuch oder im PDF zum downloaden nachlesen, wie Fahren und Laden funktioniert.

Zwei weitere Zoes findet ihr an der Station „Baumstraße 22“ (Südstadt).

Häufige Fragen und Antworten haben wir hier zusammengefasst.

Natürlich möchten wir als größter CarSharinganbieter der Region auch die Elektromobilität in Hannover voran bringen. 

Naheliegend ist es deshalb, dass stadtmobil als Projektpartner von „Hannover stromert“ mit im Boot ist. Unser Ziel ist es, bis zu 30 Ladepunkte fürs stadtmobil-CarSharing aufzubauen und damit in der Zukunft bequemes CarSharing mit Elektrofahrzeugen anbieten zu können.

Die meisten Stationen werden innerhalb der Umweltzone Hannovers liegen, wo die Belastung der Luft mit Schadstoffen besonders hoch ist. Damit wollen wir einen Beitrag leisten, dass auch Ihr mit dem Auto erneuerbar, leiser und lokal emissionsfrei unterwegs sein können – natürlich mit Ökostrom! Aber … – ohne Infrastruktur – keine Elektromobilität.

Wir freuen uns über Eure Unterstützung und Hinweise

Wenn Ihr also eine Idee für einen super Stellplatz habt, an dem der Aufbau einer Ladesäule kein Problem sein dürfte, meldet Euch bitte bei uns unter hannover@stadtmobil.de – unsere Standortliste ist noch nicht in Stein gemeißelt.


Noch einmal das Projekt ‚Hannover stromert‘ vorgestellt:

Bei H-stromert bauen die Projektteilnehmer Ladeinfrastruktur zum Beispiel an öffentlichen Gebäuden wie Verwaltungsgebäuden, Sporthallen, Schwimmbädern, bei Betrieben und für Mehrfamilienhausbewohner*innen auf, um den Ausbau der Elektromobilität im Stadtgebiet voranzubringen und die lokale Schadstoff- und Lärmbelastung zu reduzieren.

Die Hochschulen unterstützen das Projekt mit Begleitforschung. Die Auswirkungen auf das Netz werden durch das Institut für elektrische Energiesysteme der Leibniz Universität Hannover mit dem lokalen Netzbetreiber enercity Netz vorab untersucht, so dass mögliche Netzhemmnisse durch eine entsprechend optimierte Netzfahrweise oder einen optimierten Netzausbau vermieden werden können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Prognose für künftige Fuhrparkbedarfe und Interessen der Nutzenden, sowie Konzepte zur Steigerung der Akzeptanz der aufzubauenden Ladeinfrastruktur, die von der Hochschule Hannover übernommen werden.

Mehr Infos gibt es hier www.hannover-stromert.de