Es wird spannend! Am Sonntag ist OB-Wahl in Hannover, lt. letzten Umfragen wird es ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Eckhard Scholz (CDU), Belit Onay (Grüne) und Marc Hansmann (SPD) geben.

Erwarten Sie bitte nicht eine Empfehlung für einen Kandidaten oder eine Partei, wir sind tatsächlich parteiunabhängig, haben aber – natürlich – unsere Meinung.

Alle finden CarSharing gut, alle finden Fahrverbote blöd, Belit Onay findet eine autofreie Innenstadt gut, und ansonsten soll es eine intelligente Verkehrssteuerung geben, natürlich mehr Radverkehr und noch besseren ÖPNV, keiner der drei Kandidaten will ganz offensichtlich zu radikal erscheinen, gerade das Thema Mobilität macht Emotionen frei, das kann schnell schiefgehen.
All das ist wichtig und wird in Zukunft immer bedeutsamer.

Am wichtigsten ist jedoch, dass der AFD-Kandidat, der die aktuelle Klimaschutzgesetzgebung der Bundesregierung mit dem Begriff „Ermächtigungsgesetz“ gleichsetzt, u. a. dafür von den Wähler*Innen die Quittung erhält und eben nicht die Wahl durch einen relevanten Stimmenanteil beeinflusst. Das wäre zukunftsweisend und würde klar machen, dass es hier in Hannover nicht so einfach ist, mit populistischen Parolen Wähler*innenfang zu betreiben.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!
Andreas Krämer – Geschäftsführer stadtmobil Hannover GmbH

stadtmobil gehört zu den mehr als 2.500 unterzeichnenden Unternehmen der Stellungnahme von „Entrepreneurs for Future“. Wir setzen uns für den Klimaschutz ein und unterstützen die Fridays for Future-Bewegung!

#FRIDAYSFORFUTURE ist ein dringender Weckruf – die Wirtschaft will endlich mehr Klimaschutz umsetzen.

Inzwischen streiken und demonstrieren weltweit junge Menschen für ambitionierten Klimaschutz, für das Benennen der Klimakrise als echte Krise und für die Rettung unseres Planeten. Die historische Mobilisierungskraft der Bewegung zeigt die Dringlichkeit des Anliegens. Auch die Wissenschaft hat mit über 23.000 Unterzeichnern der Initiative #ScientistsForFuture erklärt, dass die derzeitigen Maßnahmen zum Klima-, Arten-, Wald-, Boden- und Meeresschutz bei weitem nicht ausreichen.

Als Unternehmerinnen und Unternehmer erklären wir uns mit den Streikenden solidarisch. Deshalb hat auch stadtmobil Hannover die Stellungnahme von Unternehmerinnen & Unternehmern zu den Protesten für mehr Klimaschutz (#EntrepreneursForFuture) unterzeichnet.

Die Stellungnahme von „Entrepreneurs for Future“ könnt Ihr HIER nachlesen oder bei uns als PDF herunterladen.

Wer als Unternehmen die Stellungnahme von EfF ebenfalls unterschreiben möchte …, der kann dies HIER tun.

Ein Boom geht um die Welt. Roller fahren ohne sich anzustrengen, unverschwitzt beim Date erscheinen, locker und entspannt den beruflichen Termin wahrnehmen, als Tourist mal eben durch das Brandenburger Tor cruisen und dann noch das Gefühl zu haben, hip zu sein, das ist doch eigentlich was für stadtmobil!? Doch wie so oft spielen wir die Spaßbremse und suchen das Salz in der Suppe…und finden eine völlig versalzene Brühe vor.

Ökologisch fragwürdig, da sie in der Regel eine Nutzungsdauer von unter einem Jahr haben und dann -nach Ausschlachtung einiger Teile – komplett weggeworfen werden, wie das so mit ausgemustertem Spielzeug passiert.

Als Beitrag zur Verkehrswende nicht angenommen, der schon fast legendäre „letzte Kilometer“ wird nicht mit Rollern gefahren, sondern konventionell, Roller werden eben nicht eingesetzt, um einzukaufen oder zur Arbeit zu fahren oder zum Bus/ zur Bahn, sie werden auch gar nicht erst in die Stadtteile platziert, sondern fast ausschließlich in die Zentren der Großstädte. „Ich will Spaß“ ist das Motto, nicht „Ich will Verkehrswende“, erstmal nichts Schlimmes, aber dann soll man auch nicht so tun als ob.

Lebensgefährlich für Anfänger und Fortgeschrittene, die Roller haben z.B. keine Blinker, so muss man Fahrrichtungswechsel mit Handzeichen anzeigen und in der Zeit mit einer Hand lenken…für Anfänger nicht sicher zu meistern. Unterschiedliche Fabrikate sind mit unterschiedlichen Bremsen ausgestattet, die ihre Aufgabe unterschiedlich sicher erledigen.

Und dann ist das leider so wie immer, der Autofahrer darf nicht belästigt werden, großer SUV und Roller auf eine Straße, das funktioniert nicht, Lösung: Roller auf den Radweg, nicht etwa SUV raus aufs Land, im Prinzip alle Problemnutzungen auf Rad-/Fußweg, damit es zu möglichst wenig Belästigungen kommen kann. Die Vorstellung, ich cruise auf der Straße mit meinem Roller vor einem Porsche Cayenne her und der kann nicht überholen wg. Gegenverkehr – beängstigend.

Stadtbild: Es ist für sensible Gemüter wie mich kaum noch zu ertragen, dass der Blick in der Stadt getrübt wird durch jede Menge Alt-Metall, über das sich nur Metallschrottsammler aufrichtig freuen können. Schrottige Fahrräder, deren Besitzer verschollen sind, Leihfahrräder, die als Zeichen von Anarchie überall im Stadtgebiet auf den Kopf gestellt werden und Roller, die jeden Abend eingesammelt und neu verteilt werden müssen, weil die Ausleiher sie wer weiß wo abstellen.

Gesundheit: Gehen ist uncool, Fahrradfahren anstrengend, selbst beim E-Bike fahren muss man sich bewegen Bus oder Bahnfahren sollen mal ruhig die andern machen, Inliner fahren geht nur am Maschsee, bleibt das Auto und der Roller zum Entspannen – freie Fahrt für faule Bürger!

Die nächste Modewelle sind elektrisch unterstützte Rhön-Räder, die bei jeder Drehung bunt blinken und Geräusche von Tieren aus der Rhön imitieren – da denken wir dann mal drüber nach!

– Andreas Krämer, Geschäftsführer Stadtmobil Hannover GmbH –

Verschiedene Medien zitierten die Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearny, die unter anderem behauptet, dass CarSharing keinen oder nur geringen Beitrag zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs leistet. Dabei wird in keiner Weise zwischen den unterschiedlichen Varianten des CarSharing differenziert und nur auf Freefloating-Angebote der großen Automobilhersteller Bezug genommen.

stadtmobil-Nutzer*innen zeugen vom Gegenteil, denn viele von ihnen verzichten dank CarSharing auf ein eigenes Auto. Differenziertere Studien zeigen ebenso, dass CarSharing sehr wohl verkehrsentlastend ist.

Hier ist die Stellungnahme des Bundesverband CarSharing (bcs), Dachverband deutscher CarSharing-Anbieter, in dem auch stadtmobil Mitglied ist. Die Ergebnisse der dort genannten Studien sprechen für sich, vor allem wird klar, dass CarSharing nicht gleich CarSharing ist.

… der Moment, wenn Deine Kinder 18 werden … und deinen Autoschlüssel nicht haben wollen.

Es ist die Zeit der Volljährigkeit – dazu kommt Abitur, Schul- oder Ausbildungsabschluss.

Zu früheren Zeiten gehörte es mit der Volljährigkeit dazu, zeitnah den Führerschein zu machen. Doch es gibt einen Wertewandel unter Jugendlichen. Auch, weil man aus finanziellen und ökologischen Gründen keinen Führerschein haben möchte. Dennoch geht mit einem Führerschein auch eine gewisse Unabhängigkeit einher, das lässt sich nicht leugnen.

Warum dann nicht die Lust auf Unabhängigkeit mit dem Gefühl des Möglichen verbinden? Bei stadtmobil kann man bereits mit Bestehen des Führerscheins Mitglied werden. Ein eigenes Auto – oder das der Eltern – ist also nicht zwingend notwendig.

Unser Geschenktipp zur Volljährigkeit: Eine Mitgliedschaft bei stadtmobil – vielleicht samt eines Fahrguthabens. 

Der Moment, wenn die Kinder 18 werden und den Autoschlüssel der Eltern, oder gar ein eigenes Auto, nicht mehr haben möchten, ist – in Summe – auf jeden Fall ein schöner Wertewandel, denken wir. Und wenn es dann doch mal mobil mit einem Auto sein soll – warum dann nicht in einer starken Gemeinschaft wie stadtmobil – einfach ein Auto teilen? DENN: „Teilen macht Freude“.

 

 

CarSharing liegt deutschlandweit im Trend!

Zu Beginn jeden Jahres erstellt der Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) eine Übersicht über den Stand des CarSharings in Deutschland. Gestern stellte der bcs seine Zahlen vor. Anfang 2019 sind 2,46 Millionen Kunden in Deutschland bei einem CarSharing-Angebot angemeldet, 350.000 mehr als im Vorjahr. Insgesamt befindet sich das CarSharing in Deutschland damit weiter auf einem eindeutigen Wachstumskurs.

Auch bei der lokalen Anbieterin stadtmobil wächst die Nutzergemeinschaft stetig an, mehr als 1.000 zusätzliche Nutzerinnen und Nutzer ließen 2018 die Gesamtzahl auf weit über 8.000 in Hannover steigen. Die Fahrzeugflotte wurde um 50 auf 330 Autos aufgestockt. Tendenz eindeutig steigend. „Seitdem wir Mitte 2018 von der Stadt unsere Stellplätze im öffentlichen Straßenraum erhalten, nehmen viele Bürgerinnen und Bürger erst richtig wahr, dass wir ganz in ihrer Nähe Fahrzeuge anbieten und wir auch für sie eine echte Alternative zum eigenen Auto darstellen. Etwa 20% unserer stationsgebundenen Flotte ist so für alle sichtbar. Damit unterstützt die Landeshauptstadt, dass immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner sich statt für ein eigenes für ein gemeinschaftlich genutztes Auto entscheiden“, erklärt Geschäftsführer Andreas Krämer. 330 CarSharing-Fahrzeuge bedeutet rechnerisch 6.270 private Pkw weniger in der Stadt. Denn laut Studie vom bcs ersetzt ein CarSharing-Fahrzeug 20 private Pkw.

Auch alternativen Antriebsarten steht stadtmobil weiterhin offen gegenüber. Elektromobilität soll wieder einen größeren Stellenwert einnehmen. So beteiligt sich stadtmobil an dem Projekt „Hannover stromert“, bis Ende 2019 soll sich ihre elektrisch betriebene Flotte auf 10 Fahrzeuge erweitern. Hybridfahrzeuge haben bereits seit 2006 ihren festen Platz in der vielfältigen Flotte.

Seit über 26 Jahren ist die stadtmobil Hannover GmbH CarSharing-Anbieterin in der Region (bis 2006 firmierte sie als teilAuto), und damit die Nr. 1 in Niedersachsen. Trotz des großen Erfolges fühlt sich die moderne Mobilitätsdienstleisterin weiterhin den ursprünglichen ökologischen und sozialen Idealen verpflichtet, die der Gründerverein Ökostadt e.V. 1992 formuliert hat. „Bei uns steht nicht der Profit im Mittelpunkt“ so Krämer, „wir sehen uns als innovativen Impulsgeber, der immer wieder neue Wege beschreitet, um umweltfreundliche Alternativen zum eigenen Auto zu schaffen, die für jeden erschwinglich sind. Unsere Preise sind stets fair und werden auch gesenkt, wenn es die Umsätze zulassen“. So geschehen zum 1. Juli 2018. „Je besser unser Angebot angenommen wird, desto niedriger werden die Kosten insgesamt pro Nutzung. Durch eine nahezu optimale Auslastung ist es uns gelungen, trotz allgemein steigender Kosten für Fahrzeuge und Werkstätten, die Nutzungskosten zum Teil drastisch zu senken. Wir sehen uns als große Gemeinschaft, die nicht nur Autos, Ideen und Ideale sondern auch den Profit teilt; auch in Zukunft,“ erklärt Krämer.

Es mutet schon seltsam an, kaum wird ein Vorschlag veröffentlicht, der ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen beinhaltet – aktuell von der Klimakommission der deutschen Bundesregierung – schreien die freien Bürger auf wie viele Amerikaner, wenn es um ein Limit beim Waffenbesitz geht, da müssen Urinstinkte getroffen sein.

Zugegebenerweise habe ich eine Autogeschichte hinter mir (erst VW-Käfer, dann Renault 4, dann nix und dann Carsharing), bei der ich nicht bremsen musste, um 130 km in der Stunde zu fahren, sondern Vollgas geben, daher ist mir die Gefühlswelt hinterm Lenkrad bei Schwitzhänden und Tempo 220 auf der linkesten aller linken Spuren nicht so geläufig. Das führt nun wiederum dazu, dass mein Kopf frei ist von Gelüsten, ein kleiner Hamilton zu sein, nur weil ich in der Lage bin, superschnell mit einem SUV geradeaus zu fahren und dann noch weiß, wo sich die Lichthupe und ggf. mein Mittelfinger befindet. So fühle ich mich auch, vermutlich ein Gendefekt, wenn ich aus meinem Winterurlaub in Dänemark komme, tatsächlich vor der Grenze freier als Hierzulande. Auch ist mein Kopf frei für die Verarbeitung von Fakten, z.B. der Abnahme von CO² Ausstoß, der Abnahme der Unfallgefahr, die Zunahme des Verkehrsflusses, die nur unwesentliche Zunahme der Reisegeschwindigkeit in Bereichen mit Tempolimit, und der Abnahme von Stress durch gefühlt ungebremst von hinten auffahrende Geschosse.

Im Moment, weil nicht mehr durchsetzbar, gilt Richtgeschwindigkeit 130 auf deutschen Autobahnen, d. h. man darf schnell, wird aber ggf. anteilig haftbar gemacht, weil die Versicherungen regelmäßig von einer Teilschuld der Raser ausgeht. Wir möchten appellieren, dass die Stadtmobil-Gemeinschaft sich an diese Richtgeschwindigkeit hält und die Politik endlich Tempo 130 verbindlich einführt.